KFV-MYK News

Niederschrift der Jahreshauptversammlung der Sterbekasse 2018

23. November 2019

Die Niederschrift der Jahreshauptversammlung der Sterbekasse 2018 kann hier eingesehen werden.

Bekanntmachung zur Jahreshauptversammlung der Sterbekasse und des Kreisfeuerwehrverbandes Mayen-Koblenz

13. November 2019

Die Jahreshauptversammlung der Sterbekasse im Kreisfeuerwehrverband Mayen-Koblenz sowie die Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Mayen-Koblenz findet am 24.11.2019, 09:30 Uhr, im Bürgerhaus in Mayen-Hausen statt. Es ist die folgende Tagesordnung vorgesehen: Jahreshauptversammlung...

Frühjahrsdelegiertenversammlung

22. März 2019

Die Frühjahrsdelegiertenversammlung findet am 29.03.2019 um 19:00 Uhr im Gemeindehaus in Bell statt. Der Fachvortrag, der von der Initiative @fire gehalten wird, wird den Schwerpunkt Bekämpfung von Flächen und Vegetationsbränden...

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Wie in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens haben sich auch die Feuerwehren zu Interessenverbänden zusammengeschlossen, um Wissen und Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Ziele zu formulieren und diese an die entscheidenden Stellen zu kommunizieren. Der dazu gebildete Deutsche Feuerwehrverband gliedert sich in Landesverbände sowie Kreis- oder Stadtverbindungen.

Der regional zuständige Kreisfeuerwehrverband Mayen-Koblenz hatte am vergangenen Sonntag im Hausener Bürgerhaus seine Jahreshauptversammlung, die hier schon traditionell gemeinsam mit der Vertreterversammlung der Sterbekasse durchgeführt wird, nicht zuletzt um die personellen Ressourcen der ehrenamtlich Tätigen zu schonen. Deren Wertschätzung durch die Öffentlichkeit ist in den letzten Jahren nach Wahrnehmung des neuen Vorsitzenden Jens Nikolai leider spürbar zurück gegangen, was sich inzwischen auch mehrfach in teilweise spektakulären Behinderungen von Einsatzkräften ausdrückt, die Menschenleben retten wollen.

In ihrer gemeinsamen Begrüßung konnten Jens Nikolai für den Kreisverband und Ferd Faber für die Sterbekasse gut 150 vielfach hochrangige Feuerwehrkameradinnen und -kameraden begrüßen sowie zahlreiche Bürgermeister aus den angeschlossenen und benachbarten Städten und Verbandsgemeinden. Neben dem Bundestagsabgeordneten Josef Oster, CDU aus Koblenz zollten die Landtagsabgeordneten Marc Ruland, SPD und Dr. Adolf Weiland, CDU durch persönliche Anwesenheit ihre Achtung für die Feuerwehr. Weil eine gute Zusammenarbeit untereinander wichtig ist für die Arbeit im Landesverband, zeigten auch Abordnungen der benachbarten Feuerwehrverbände ihre Verbundenheit. Für eine so wichtige Zusammenkunft von Feuerwehrleuten hatte sich auch Landrat Dr. Saftig viel Zeit genommen, der allgemein bekannt ist für seine Sympathien mit diesem wichtigen Ehrenamt und sich auch diesmal wieder beeindruckt zeigte, „dass so viele Kameradinnen und Kameraden ihre Freizeit opfern und sich mit einer guten Sache in den Dienst der Allgemeinheit stellen“. Mit einem besonderen Gruß bedankten sich Jens Nikolai und Ferd Faber bei den Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges Hausen, die die Organisation, den Auf- und Abbau sowie die Bewirtung übernommen hatten. Musikalisch begleitet wurde die Versammlung durch den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Mayen. Nach der Begrüßung wurde die Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes zunächst schon wieder unterbrochen, um die jährliche Vertreterversammlung der Sterbekasse durchzuführen.

– Sterbekasse –

Die am 4. Januar 1928 gegründete Sterbekasse ist ein kleiner Versicherungsverein hinsichtlich der staatlichen Versicherungsaufsicht und kann bei einigen Höhen und Tiefen inzwischen auf eine mehr als 90-jährige helfende Zeit verweisen. Die Kasse wird auch die Niedrigzinsphase erfolgreich überstehen versicherte Geschäftsführer Heinz Engels. Er erstattete den Geschäfts- und Kassenbericht der Kasse und nannte darin gleich anfangs die Sterbefälle des Berichtszeitraumes, wozu sich die Gäste im Bürgerhaus von ihren Plätzen erhoben und der Musikzug jedem Namen einen kleinen Trommelwirbel widmete. Durch Zu- und Abgänge, die weitgehend den Vorjahren entsprachen, war der Kassenbestand grundsätzlich nahezu gleich geblieben und die Kassenprüfer sahen keinen Ansatz von Unregelmäßigkeiten. Leider konnten der Rücklage nur geringe Zinsen zugeführt werden. Damit war nach der Entlastung des Vorstandes der Weg frei zu den Wahlen der drei Revisoren des Folgejahres, für die Wiederwahl vorgeschlagen und einstimmig bestätigt wurde.

– Grußworte –

Im weiteren Verlauf der Versammlung des Kreisfeuerwehrverbandes folgten Grußworte von Ehrengästen. Landrat Dr. Saftig blickte darin neben den üblichen kleineren Beschaffungen auf den Erwerb von Fahrzeugen in Höhe von mehr als 1,5 Mio. Euro zurück, von denen einige im Eingangsbereich des Bürgerhauses zur Besichtigung ausgestellt waren. Das PTLF 4000 für Bendorf kostete beispielsweise 362 Tsd. Euro und die zwei Rüstwagen für Mendig und Bassenheim zusammen knapp 900 Tsd. Euro. Der Rüstwagen für Mendig wurde erst am 30. Oktober und das Fahrzeug für Bassenheim am 20. November von Kameraden der beiden Wehren aus Rankweil in Österreich abgeholt. Großes Gelächter erntete der Landrat als er verriet, dass dabei auch eine besondere Brennerei entdeckt worden ist.

– Aufregerthema –

Vizepräsident Bernd Naunheim vom Landesfeuerwehrverband sprach das ständige Aufregerthema Feuerschutzsteuer an und die unterjährigen Gespräche darüber mit allen politischen Parteien.

Das Aufkommen dieser in Rheinland-Pfalz zweckgebundenen Steuer in Höhe von rund 16 Mio. Euro wird seit 2012 nicht mehr ausschließlich für Zuschüsse für den kommunalen Brandschutz verwendet wie die beispielsweise die Beschaffung von Fahrzeugen oder den Bau von Feuerwehrhäusern. Angedacht war zunächst, die Einzelprojektförderung lediglich für zwei Jahre und in Höhe von jährlich 3 Mio. Euro auszusetzen, um damit einen Beitrag der verfassungsrechtlichen Sparvorgaben zu erfüllen. Immerhin sollte das so ersparte Finanzvolumen für andere Zwecke des Landes im Brand- und Katastrophenschutz verwendet werden wie beispielsweise die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule. Die Regelung ist aktuell immer noch in Kraft zum Unmut aller Feuerwehrangehörigen und soll teilweise auch weit über den ursprünglich genannten Betrag von 3 Mio. Euro hinaus gegangen sein. Abschließend bescheinigte der stv. Kreisfeuerwehrinspekteur Andreas Faber in seinem Grußwort dem neuen Vorsitzenden Jens Nikolai seine Aufgabe aus Sicht der Führungskräfte sehr gut zu erfüllen.

– Bambinis zur Jugendfeuerwehr –

Bei den Berichten der Fachgebietsleiter kritisierte der stellvertretende Verbandsvorsitzende Christoph Buttner eingetretene Probleme im steuerlichen Bereich. Kreisjugendfeuerwehrwart Horst Klee berichtete, dass in den 40 Jugendwehren zum Jahresende 2017 insgesamt 495 Jugendliche betreut wurden, davon 115 weibliche. Die Zahl stieg bis zum 1. November 2018 auf 511 Jugendliche. Leider ging die Zahl der weiblichen Mitglieder dabei auf 106 zurück. 50 Jugendliche wechselten 2018 in die aktive Wehr. Derzeit sind die Bambiniwehren im Landkreis Mayen-Koblenz noch dem Kreisfeuerwehrverband angegliedert. Kamerad Klee berichtete von einer Initiative des Vorstandes der Jugendfeuerwehren, die Bambiniwehren in seinen Aufgabenbereich zu übernehmen und kündigte ein Gesprächsersuchen an den Kreisfeuerwehrverband an.

Die Tagesordnungspunkte Ehrungen und Anträge waren nur vorsorglich vorgesehen und so konnte Versammlungsleiter und Vorsitzender Jens Nikolai die Anwesenden nach gut eineinhalb Stunden zweier einmütiger Versammlungen und mit einem „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ in eine besinnliche Adventszeit entlassen. Dies jedoch nicht, ohne die Aufmerksamkeit erneut auf die neuen Fahrzeug im Eingangsbereich des Tagungsortes zu lenken und das Gespräch mit den betreuenden Kameraden.

 

(Text und Bilder: Wilfried Eckert, Blick-Aktuell Mayen-Vordereifel)

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Komm, mach mit!

Der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz schlägt Alarm: „In vielen Bereichen gibt es zwar zurzeit noch keine Sorgen, aber die ersten Ortsfeuerwehren in unserem Bundesland sind in den letzten Monaten bereits geschlossen worden, weil keine Ehrenamtlichen mehr zum Dienst in der Feuerwehr zur Verfügung standen“Einen ersten Schritt geht nun der Landesfeuerwehrverband selbst mit einer Werbekampagne, die er ab sofort für alle Feuerwehren zur Nutzung anbietet: Wir bieten provozierende Plakatmotive, Aufkleber und viele andere Werbemittel zur Verwendung an. Überschrift der Gesamtkampagne: „Deine Heimat. Deine Feuerwehr! Komm, mach mit!“ Mit diesem Motto möchte der Verband alle Bevölkerungsgruppen ansprechen: Komm, mach mit!

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